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Die Projekte

Wiederbelebung der Dorfmitte Bernitt


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Wiederbelebung der Dorfmitte Bernitt

Eine Bürgergenossenschaft schuf in Bernitt einen neuen Dorfmittelpunkt – und band dafür alle vor Ort in die Gestaltung ein.

Dass die nächste Einkaufsmöglichkeit zwölf Kilometer vom Hauptort entfernt liegt, damit wollten sich die Menschen in der Großgemeinde Bernitt nicht abfinden. Also sorgten sie für ein neues Dorfzentrum, in dem sie Lebensmittel einkaufen, die Post erledigen und bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen Neues erfahren können. Die Idee wurde 2014 geboren, schnell gründete sich eine Bürgergenossenschaft. 2015 stellte sie in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde einen Antrag auf LEADER-Förderung. Inzwischen zählt die Genossenschaft 38 Mitglieder mit einer aktiven Gruppe von acht bis zehn Personen.

Von Haus zu Haus

Was sich die Menschen in Bernitt vom neuen Dorfmittelpunkt wünschten, sollte eine Umfrage klären: Dafür gingen die Mitglieder der Genossenschaft von Haus zu Haus und verteilten die Fragebögen. Der Rücklauf umfasste mehr als 50 Bögen – die darin genannten Ideen und Wünsche flossen direkt in die Ausgestaltung des Vorhabens ein. Im Mittelpunkt stand schließlich das Angebot an Waren des täglichen Bedarfs, ein Post-, Kopier- und Faxservice, ein öffentlicher Internetzugang sowie ein Café- und Imbissangebot.

Insbesondere für ältere Einwohner war außerdem eine gut erreichbare, zentrale Lage wichtig. Diese bot das Gemeindezentrum, das schließlich in Teilen zum neuen Dorfmittelpunkt umgebaut wurde. Mit den LEADER-Fördermitteln wurden die Planungskosten, die Bauarbeiten, die Elektrogeräte, die Küche mit Einrichtung sowie die Möblierung finanziert. Im Dezember 2016 eröffnete der Bernitter Dorfladen.

Beteiligung ist das A und O

Heute bietet er viele regionale Produkte, ergänzt wird das Angebot durch Großhandelsware. Zusätzlich gibt es Frühstück, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Zudem versorgt das Dorfladenteam die örtliche Kita mit Zutaten für Frühstück und Vesper, für die Schule im Ort bereitet es einen Frühstücksimbiss vor. Getragen wird der Laden durch fünf Angestellte der Genossenschaft und viele zusätzliche ehrenamtliche Helfer.

Schnell etablierte er sich auch als Begegnungsort: Die integrierte Sitzecke mit Bücherbörse wird zum Beisammensein, für Workshops wie das jährliche Osterbasteln oder für den Regionalmarkt genutzt. Auch Feriengäste finden ihren Weg hierher. An der Fassade des Ladens befindet sich seit einiger Zeit außerdem eine Ladestation für E-Fahrzeuge. Für die Betreiber des Dorfladens ist auch weiterhin die Bürgerbeteiligung besonders wichtig. So werden auch zu neuen Projekten wie dem aktuell geplanten Online-Shop wieder Umfragen durchgeführt.


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