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Die Projekte

Intelligente Marktplätze


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Intelligente Marktplätze – Bedarfsanalyse zum Aufbau einer intelligenten (digitalen und stationären) Nah- und Grundversorgung der Zukunft

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis will die Grundversorgung der Region langfristig sichern. Was mit einer Bedarfsanalyse begann, entwickelte sich zu einer bundesweit nutzbaren digitalen Plattform.

Wie lassen sich bestehende regionale Einkaufsmöglichkeiten langfristig erhalten und mit digitalen Möglichkeiten verknüpfen? Das wollte das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wissen – und startete mit der LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv das Projekt „Intelligente Marktplätze“. Was als qualifizierte Bedarfsanalyse begann, entfaltete schnell eine enorme Hebelwirkung: Aus dem kleinen regionalen Projekt entstand eine bundesweit nutzbare App, die Menschen im ländlichen Raum bei der täglichen Versorgung unterstützt.

Was für die Menschen vor Ort wichtig ist

Seinen Anfang nahm alles in den Modellgemeinden Spechbach und Schönbrunn. In Bürgerforen und Workshops band das Projektteam die Bevölkerung sowie Vertreter von Lebensmittelhandel, Drogerien oder Banken ein. Dabei entstanden erste Vorstellungen, wie solch ein „Intelligenter Marktplatz“ aussehen könnte. Die Ergebnisse sollen auf andere Kommunen übertragbar sein.

Erste Erkenntnisse: Um möglichst hohe Kundenfrequenzen zu erreichen, sollen etwa der Lebensmitteleinkauf mit dem Friseur- oder Bankbesuch an einem Anlaufpunkt kombinierbar sein. Und indem regionale Anbieter sich vernetzen, soll das regionale Gewerbe gestärkt werden. Gleichzeitig will das Projektteam durch den Marktplatz einen sozialen Treffpunkt schaffen.

Eine App bringt zusammen

Schnell stieß das Vorhaben neue Ideen an: So tat sich der Rhein-Neckar-Kreis mit dem Verband Region Rhein-Neckar, dem Start-up Ciconia Software und der Universität Mannheim zusammen. Gemeinsam entwickelten sie in einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt die inzwischen bundesweit bekannte „Marktfee.app“. In Spechbach und Schönbrunn wurde die App getestet und schließlich im September 2019 öffentlich vorgestellt.

Über die App vernetzen sich Bäcker, Metzger oder kleine Lebensmittelhändler mit ihren Kunden. Diese können die Waren online bestellen, bezahlen und im Laden oder an Stationen wie Metzgereien oder Marktscheunen abholen. Die Lieferungen werden nachhaltig, indem sie über Fahrten erfolgen, die sowieso getätigt würden. Abholstationen und Lieferungen gibt es bislang nur in Spechbach und Schönbrunn, nutzbar ist die App aber bundesweit. Mit Marketingaktionen wollen die Projektpartner nun mehr Anbieter gewinnen – damit aus der Idee ein nachhaltiges Konzept wird, von dem alle profitieren.


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