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Die Projekte

E-Carsharing AHL


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E-Carsharing AHL: Erneuerbare Elektromobilität für alle im ländlichen Raum

Ein Auto mit anderen teilen? Auf dem Land oft noch schwer vorstellbar. Das wollen die Initiatoren eines Pilotprojekts in der Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden ändern und gleichzeitig für alternative Antriebe begeistern.

Ohne Auto ist man auf dem Land häufig kaum mobil: Die Wege sind weit, das Angebot an öffentlichem Personennahverkehr oder Bürgerbussen dürftig. Hier setzt die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden (AHL) an. Gemeinsam mit Partnern der regionalen Wirtschaftsförderung und den Ahauser Stadtwerken startete sie Anfang 2019 das Projekt „E-Carsharing AHL: Erneuerbare Elektromobilität für alle im ländlichen Raum“. Die Ziele: Für die Vorteile von Carsharing sensibilisieren, die Zahl der Zweit- oder Drittwagen in den Haushalten reduzieren und für Elektromobilität begeistern.

Pilotprojekt mit eigener App

Dafür arbeitet die LAG mit einem regionalen Autovermieter zusammen. Als Partner leaste dieser sieben E-Fahrzeuge und stellt sie dem Projekt zur Verfügung. Die Kosten hierfür werden über die Leihgebühren gedeckt. An sieben Standorten in insgesamt drei Kommunen stehen die Autos für Interessierte bereit. Ausleihen kann man diese über eine App, die mithilfe von LEADER-Mitteln eigens für das Projekt entwickelt wurde. Interessierte erstellen sich ein Nutzungskonto, reservieren das gewünschte Fahrzeug und entriegeln es mit ihrem Smartphone. Die Zahl der regelmäßigen Nutzer steigt stetig – rund 260 sind es bisher. Bei Fragen können sie sich an die Projektkoordinatorin wenden. Ihre Stelle wird ebenfalls über Fördermittel finanziert und ist bei der LAG angedockt.

Zum Umdenken bewegt

Das Projekt kommt bei den Nutzern in der Region gut an – das zeigt eine kürzlich durchgeführte Befragung. Etwa die Hälfte der Registrierten hatte sich an der Umfrage beteiligt, für viele von ihnen kommt als nächstes eigenes Fahrzeug ein Elektroauto in Betracht. Einige können sich inzwischen außerdem vorstellen, ihren Zweitwagen abzuschaffen. Die Projektbeteiligten ziehen also eine positive Halbzeitbilanz und wollen im zweiten Projektjahr noch mehr E-Fahrzeuge anbieten. Außerdem soll es in den Dörfern mehr Standorte für die Gemeinschaftsautos geben. Der Strom für die Autos ist übrigens regional produziert: Er kommt aus einer Windenergiegenossenschaft, die 2016 ebenfalls über LEADER realisiert wurde.


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