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Die Projekte

Dorfladen-Erzeuger-Netzwerk


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Regio.Dorf.Laden – Dorfladen-Erzeuger-Netzwerk

Ein Netzwerk bringt die Dorfläden der Region miteinander ins Gespräch und berät sie zu Angebot, Werbung und Kundenbetreuung.

Mehr als 100 Orts- und Stadtteile prägen die Region SPESSARTregional, viele davon sind kleine Dörfer. Die Versorgung für den täglichen Bedarf ist mit etwa 15 Dorfläden noch gut. Doch viele von ihnen sind in ihrer Existenz gefährdet. Auch die Nachfolge ist nicht überall geregelt.

Schnell wurde klar: Damit die Dorfläden in der Region überleben, gilt es, die Nachfrage vor Ort gezielt zu steigern. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Dorfläden und den Erzeugern ist dafür essenziell. Mit dem Ziel, diese auszubauen, startete 2016 das Modellvorhaben „Regio.Dorf.Laden: Gut & Regional versorgt!“. Die Regio.Marketing GmbH und SPESSARTregional bauten ein Netzwerk zwischen Erzeugern, Verarbeitern und Dorfläden auf. Als Kooperationspartner stand die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern dem Team zur Seite.

Gut platziert und klar beworben

Im ersten Schritt entschieden sechs Pilotläden mit professioneller Hilfe, welche regionalen Produkte ihr Sortiment am besten erweitern könnten. Hilfe erhielten die Inhaber auch dabei, die Waren gut im Raum zu platzieren. Durch gezielte Bewerbung und Bezeichnung wissen Kunden auf den ersten Blick, dass sie hier zu einem Produkt aus der Region greifen. Zudem wurden die Inhaber in Warenkunde, Kundenansprache und Thekengestaltung geschult. Treffen der Dorfläden und Erzeuger wurden für den intensiven Austausch genutzt: etwa über die Anlieferung von Milchprodukten.

Probleme gemeinsam angehen

Dorfläden und Erzeuger sind mit dem eingeschlagenen Weg sehr zufrieden. Allerdings machten die Erzeuger deutlich, dass sich die Lieferung zu kleiner Mengen wirtschaftlich nicht mehr darstellen lässt. Hier sucht das Netzwerk gemeinsam nach Lösungen. Um die erfolgreichen Ansätze ausbauen zu können, legten SPESSARTregional und die IHK 2018 mit einem auf zwei Jahre angelegten LEADER-Projekt zur Erweiterung des Netzwerkes nach.

Die Vernetzung der Akteure stellt den größten Wert des Projektes dar. „Wir brauchen die tollen Produkte von Erzeugern aus der Region, um zu bestehen“, sagt etwa Simone Bienossek, Ladeninhaberin aus Wächtersbach, „Gerade in Zeiten, wo die Verunsicherung groß ist, merken wir, dass gezielt Kundschaft zu uns kommt. Wir leben Regionalität und kennen unsere Erzeuger, das merkt man uns an.“


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